Joey McIntyres exklusives Blog #1
Fr, 06. Nov 2009, 10:54:54
Joey McIntyre (New Kids on the Block) gibt ARTISTdirect.com Editor und “Dolor”-Autor Rick Florino eine Serie von Informationen zu seinem erscheinenden Soloalbum in dieser exklusiven Blog-Serie. Willkommen zu Teil 1…
Joey McIntyre Exklusiv-Blog #1
Joey McIntyre gibt ARTISTdirect.com Editor und “Dolor”-Autor Rick Florino den Exklusivbericht zu seinem brandneuen Video “Here we go again” in diesem ersten Blog seiner Exklusivserie…
Sowie ich mich für das Videokonzept zu “Here we go again” entschieden hatte, wollte ich die Fans mit einbeziehen. Ich wußte, wir würden eine Menge “Hintergrundfachkräfte” benötigen um den Schauplatz echt wirken zu lassen. Und während wir bei den Vorarbeiten waren, habe ich die Aufgabe, Fans zur Mitwirkung zu suchen, irgendwie auf Eis gelegt. Am Ende habe ich den Fans erst 4 Tage vorher mitgeteilt, daß ich sie brauchen würde.
Wir haben es auf Twitter gemacht – ich sagte, daß die ersten 30 Leute, die mir eine Adresse per Email schicken würden, zum Video eingeladen werden würden. Innerhalb von 5 Minuten erhielt ich über 2000 Antworten und musste es beenden. Wieder einmal mehr traf mich der plötzliche Schock der Liebe und warf mich um! Wir zählten Tweet für Tweet die Gewinner aus. Es war lustig! Ich habe noch ein paar zusätzliche Gewinner gewählt. Und dann begannen diese 32 Leute die rasende Aufgabe innerhalb von 3 Tagen nach L.A. zu kommen. Es kamen Leute von überall her! Ost- und Westkanada, South Carolina, D.C., New York und London!!!
Jetzt hatten wir also die Bestätigung, daß fast alle kommen würden und ich dachte… “Ok, und was jetzt?” Denn ehrlich gesagt war ich mir nicht sicher, daß wir 30 Mädchen in den Szenen haben sollten. Ich bin gegenüber unserem Produzenten John Davis auf dem Thema herumgeritten, daß es ein Fight Club ist und ich Mädchen dabei haben wollte. Allerdings wollte ich nicht, daß es wie ein Meet & Greet auf einem New Kids Konzert aussieht. Ich sagte mir wirklich, daß ihre Reise auf andere Art lohnenswert machen müsste – rumzuhängen, “Hi” zu sagen, Fotos zu machen – denn ich glaubte, manche würden nicht vor der Kamera sein.
Aber als ich für die erste Aufnahme ans Set kam, sagte mir der Produzent daß alles bereit wäre. Ich ging weiter und schaute es mir an. “Sind das alle?” fragte ich. “Yup.” Wow… es sah gut aus. Eine Menge Typen und alle Fans kamen richtig gekleidet für die Szenen – Kudos. Es sah wirklich gut aus. Also änderten sich meine Gedanken, ich müsse die Fans versöhnlich stimmen während sie den ganzen Tag auf Klappstühlen sitzen, zu dem miesen Gefühl, daß sie den ganzen Tag auf ihren Füßen stehen müssten. Sie haben schwer gearbeitet! Sie schrien, brüllten, stampften mit den Füßen und schüttelten ihre Fäuste. Sie haben die ganze Zeit 110% gegeben. Das ist das einzige, was mir wichtig ist. Und ich wollte auch nicht nachlassen, und falls ich es tat, musste ich nur anschauen wie sie mit mir zusammen dranblieben.
Das Thema des Videos basiert auf dem Film “Fight Club”. Der Impuls, daß es das Video inspiriert hat, hat verschiedene Ursachen. Während ich dieses Album aufnahm, fühlte ich mich einfach sehr “nach vorn geschleudert”. Ich hatte nicht gedacht, daß die Musik so stark und schrill sein würde. Ich hatte eine Menge zu sagen und ich wollte in gewissem Sinne damit herausplatzen. Ich dachte mir, ich müsse den rohen Emotionen und dem Gefühl der Musik körperlich entsprechen. Ich war schon immer in ziemlich guter körperlicher Verfassung, aber ich wollte für diese Musik die beste Form meines ganzen Lebens haben. Also hatte ich das in meinem Hinterkopf. Um als unabhängiger Künstler meine Zeit und mein Geld vernünftig zu verwenden, musste ich einfach denken als ich mich für ein Konzept entschied. Ein Schauplatz. Einfache Idee. Mein Musikproduzent Brent Paschke ist ein großer Fight Club Fan. So sehr, daß sein Bildschirmschoner ein kleines Bild von Meat Loaf als “Bob” in der Mitte seines Bildschirm ist. Ich saß im Studio als ich es gesehen habe und es hat mich getroffen. Wenn ich ein Ziel brauchte, um in die beste Form meines Lebens zu kommen, hier war es. Es ist ein cooler Kultfilm und der Song entspricht seiner Intensität, also habe ich mich dafür entschieden.
Das alles wäre ohne Regisseur John Brenkus, der ein Freund ist, nicht möglich gewesen. John ist ein Emmy-gewinnender Fernsehproduzent/Regisseur und er liebte den Song. Also hat er sein gesamtes Studio angeboten – Räumlichkeiten und Mitarbeiter! Kameramann Tim Gordon und die Crew haben eine authentische, unverblümte und düstere und glühende Atmosphäre eingefangen/erschaffen. Wir haben es ein paar Wochen lang vorbereitet und es dann in 2 Tagen gedreht. Am ersten Tag war der Auftritt – ich sang den Song in 2 verschiedenen Dekorationen. Das machte Spaß. Wir dachten wir hätten an diesem Tag großartiges Material erhalten und wir hatten Recht. Stylistin Julie Peterson und ich haben ordentlich Zeit damit verbracht, das richtige Aussehen für beide Plätze zu bekommen und ich glaube wir haben es geschafft – Gott sei Dank, denn es ist sehr leicht, den anderen Weg zu gehen und es kann die gesamte Atmosphäre und das Aussehen beeinflussen.
Der zweite Tag war im Fight Club – wo ich die Hucke voll kriege, aber zurückschlage um ein paar gute Treffer zu versenken. Das war der Tag, für den ich 4 Wochen lang trainiert und Diät gehalten habe – keine Ewigkeit, aber es fühlte sich so an. Wie ich bereits sagte, ich war in der besten Form MEINES Lebens. Es gab am Set andere Körper, die viel besser als meiner aussahen, aber ich fühlte mich gut und es war das schöne Gefühl eine Leistung vollbracht zu haben; dort im “Ring” zu sein und sich zu fühlen als ob man die Welt auf den Kopf stellt.
Der Song ist eine große Metapher dafür “dran zu bleiben”, “aufzukreuzen” und “sich weiter durchzuschlagen”. Ich liebe es Musik zu machen, aber das Business kann eine Schinderei sein und ich höre oft diese Stimmen, die zu mir sagen: “Willst du das wirklich noch einmal machen?… Du könntest dich jetzt entspannen. Irgendwo auf der Welt Urlaub machen während du darauf wartest, daß die New Kids wieder zusammenkommen. Bleib in L.A. und schau was sich so ergibt.”
Aber dann reißt mich diese Musik mit, die Menge reißt mich mit und meine tiefere, innere Stimme sagt: “Du hast etwas zu sagen, Kumpel, also halt die Klappe und sag es!”, falls das einen Sinn ergibt. “Halt die Klappe und sag es”
Und diese Stimme gewinnt die Oberhand. Es wird immer noch Paris geben, aber ich bin noch im Ring und der Kampf steht bevor. Und ich bin bereit auszuteilen und einzustecken. Jetzt geht’s wieder los!!
Bleibt dran für mehr, wenn “Here we go again” nächste Woche auf iTunes erscheint.
—JM
11.06.09
Quelle
Originalartikel